IFAKARA, TANSANIA – BERLIN
TB NETZWERK

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PARTNERSCHAFTEN

PARTNERSCHAFT ZWISCHEN:

Charité – Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik m. S. Infektiologie und Pneumologie / Deutschland

&

St. Francis Referral Hospital and Ifakara Health Institute, Ifakara / Tansania

eHealth-Lösungen für einen besseren Zugang zu Tuberkulose- und HIV-Diagnose und -Behandlung für die ländliche Bevölkerung in Tansania

Tuberkulose (TB) ist eine der 10 häufigsten Todesursachen weltweit. Über 95 % der TB-Todesfälle treten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMIC) auf. Durch rechtzeitige Diagnose und eine kontinuierliche Behandlung können Leben gerettet und Infektionsraten gesenkt werden. Obwohl die Zahl der HIV-Neuinfektionen weltweit – auch in den am stärksten betroffenen afrikanischen Ländern – zurückgegangen ist, stellt diese Krankheit immer noch eine enorme Belastung für die afrikanischen Gesundheitssysteme dar. Eine rechtzeitige HIV- und TB-Diagnose und eine ununterbrochene Behandlung sind unerlässlich, um die Krankheitslast zu reduzieren und Neuinfektionen sowie Resistenzen gegen die verfügbaren Medikamente zu verhindern.

MEHR ÜBER TANSANIA

  • In Tansania leben 55,5 Millionen Menschen auf 945.087 km².
  • Tansania blieb bislang von innenpolitischen Unruhen verschont. Diese Stabilität hat sich jedoch nicht in wirtschaftlichem Wohlstand für die Tansanier niedergeschlagen. Viele Bürger leben immer noch unter der Armutsgrenze der Weltbank.
  • Da in Tansania der höchste Berg Afrikas, der Kilimandscharo, und ebenso wildreiche Nationalparks wie Serengenti liegen, ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes.
  • Die Lebenserwartung bei der Geburt beträgt in Tansania 66 (w) bzw. 62 (m) Jahre.
  • Die Wahrscheinlichkeit, vor dem fünften Lebensjahr zu sterben, lag 2018 bei 53 von 1.000 Geburten.

 

TansaniaPoligon

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Obwohl 2018 die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Tansania mit 72.000 deutlich gesenkt werden konnte und der Anteil der Menschen im Alter von 15 bis 49 Jahren, die mit dem Virus leben, bei 4,6 % liegt, stellt die Behandlung der Infizierten das Gesundheitssystem immer noch vor große Probleme.

In tansanischen Gesundheitseinrichtungen werden jährlich 142.000 neue TB-Fälle diagnostiziert, von denen nur 53 % behandelt werden (Zahlen von 2018). Die Entfernung zu Gesundheitseinrichtungen ist für Menschen, die in ländlichen Gebieten leben, das größte Hindernis, um eine Diagnose und Behandlung zu erhalten. 70 % der Bevölkerung Tansanias lebt in ländlichen Gebieten, in denen ihnen primäre Gesundheitseinrichtungen zwar zur Verfügung stehen, allerdings sind für die Diagnose und Behandlung von Tuberkulose und HIV tertiäre Gesundheitseinrichtungen mit Laborausstattung und spezialisierter Versorgung erforderlich. Diese Einrichtungen sind für die arme Landbevölkerung aufgrund der großen Entfernungen und der schlechten Straßeninfrastruktur schwer zu erreichen.

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Patient*innen, die an Tuberkulose erkrankt sind, müssen ihre Medikamente mindestens ein halbes Jahr lang täglich einnehmen, HIV-Patient*innen für den Rest ihres Lebens. Eine kontinuierliche Behandlung und Nachsorge der Patient*innen ist daher in ländlichen Gebieten schwierig. Viele kehren nicht zur Nachsorge und Überwachung in die Gesundheitseinrichtungen zurück, was zu einer hohen Abbrecherquote führt.

Die tansanische Regierung hat die HIV- und TB-Strategien von UNAIDS und der WHO übernommen, mit dem Ziel allen Bevölkerungsgruppen einen gleichberechtigten Zugang zur TB- und HIV-Diagnose und -Behandlung zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Partnerinstitutionen eine innovative IT-Lösung einführen.

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eHEALTH

Unsere eHealth-Lösung

Durch die eHealth-Technologie wird das Zentrallabor im Referral Hospital mit den ländlichen Gesundheitszentren verbunden. So müssen die Patient*innen nicht zum Zentrallabor reisen, denn stattdessen werden registrierte und elektronisch verfolgte Proben, die im ländlichen Gesundheitszentrum entnommen wurden, zum Testen geschickt, was einen kostengünstigen und barrierearmen Zugang zu modernen, hochwertigen und zuverlässigen Diagnosemethoden gewährleistet. Die Ergebnisse werden dem Gesundheitspersonal in der ländlichen Einrichtung per Textnachricht auf das Smartphone oder Tablet zurückgemeldet. Diese Art der Kommunikation wird auch genutzt, um das Gesundheitspersonal zum weiteren Vorgehen bei der Behandlung eines Patienten zu beraten.

Die eHealth-Technologie stellt sicher, dass Personen, bei denen TB oder HIV diagnostiziert wurde, nicht vor Abschluss der Behandlung aus dem System fallen. Sie ermöglicht es auch, neue TB- und HIV-Fälle sowie die Leistungen des Gesundheitssystems online in Echtzeit zu überwachen und Verzögerungen und/oder Probleme rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Lösung kann auch zur Diagnose und Behandlungsüberwachung anderer Krankheiten in Tansania und anderen afrikanischen Ländern eingesetzt werden und soll den Behandlungserfolg deutlich verbessern.

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PARTNERSCHAFTEN

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Charité – Universitätsmedizin Berlin, Die Medizinische Klinik m. S. Infektiologie und Pneumologie / Deutschland

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist eine der größten Universitätskliniken in Europa und das älteste Krankenhaus von Berlin. Sie repräsentiert die medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin und ist korporatives Mitglied des Berlin Institute of Health. Klinische Versorgung, Forschung und Lehre werden von Ärzt*innen und Forscher*innen auf höchstem internationalen Niveau geleistet. Die Charité steht für eine moderne medizinische Ausbildung in Deutschland mit hohem wissenschaftlichen Anspruch und verbindet Fürsorge, Verantwortung, Respekt und Unternehmertum in der Universitätsmedizin. Die Charité ist stolz darauf, mehr als die Hälfte aller deutschen Nobelpreisträger*innen für Physiologie oder Medizin hervorgebracht zu haben, darunter Emil von Behring, Robert Koch und Paul Ehrlich.

Kontakt:

PD Dr. Thomas Zoller
Charité Universitätsmedizin Berlin
Medizinische Fakultät
Charitéplatz 1
10117 Berlin
thomas.zoller@charite.de

Francis Referral Hospital and Ifakara Institute, Ifakara / Tansania

Das St. Francis Referral Hospital ist eine gemeinnützige Einrichtung, die zur römisch-katholischen Diözese Ifakara gehört. Es ist ein 371-Betten-Krankenhaus und wurde 1976 zum Gebietskrankenhaus für die Gebiete Kilombero und Ulanga mit einem Einzugsgebiet von etwa 600.000 Einwohnern erklärt. 2010 wurde das Krankenhaus in den Status eines Überweisungskrankenhauses auf regionaler Ebene erhoben, das die gesamte Küstenregion Tansanias versorgt..

Kontakt:

Dr. Herry Mapesi
St. Francis Regional Referral Hospital, SFRH
Klinik für chronische Krankheiten von Ifakara
Off Mlabani Passage
P. O. Box 53
Ifakara
hmapesi@gmail.com

WEITERE INFORMATIONEN

ABOUT

Charité – Universitätsmedizin Berlin, Die Medizinische Klinik m. S. Infektiologie und Pneumologie / Deutschland

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist eine der größten Universitätskliniken in Europa und das älteste Krankenhaus von Berlin. Sie repräsentiert die medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin und ist korporatives Mitglied des Berlin Institute of Health. Klinische Versorgung, Forschung und Lehre werden von Ärzt*innen und Forscher*innen auf höchstem internationalen Niveau geleistet. Die Charité steht für eine moderne medizinische Ausbildung in Deutschland mit hohem wissenschaftlichen Anspruch und verbindet Fürsorge, Verantwortung, Respekt und Unternehmertum in der Universitätsmedizin. Die Charité ist stolz darauf, mehr als die Hälfte aller deutschen Nobelpreisträger*innen für Physiologie oder Medizin hervorgebracht zu haben, darunter Emil von Behring, Robert Koch und Paul Ehrlich.

Kontakt:

PD Dr. Thomas Zoller
Charité Universitätsmedizin Berlin
Medizinische Fakultät
Charitéplatz 1
10117 Berlin
thomas.zoller@charite.de

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Francis Referral Hospital and Ifakara Institute, Ifakara / Tansania

Das St. Francis Referral Hospital ist eine gemeinnützige Einrichtung, die zur römisch-katholischen Diözese Ifakara gehört. Es ist ein 371-Betten-Krankenhaus und wurde 1976 zum Gebietskrankenhaus für die Gebiete Kilombero und Ulanga mit einem Einzugsgebiet von etwa 600.000 Einwohnern erklärt. 2010 wurde das Krankenhaus in den Status eines Überweisungskrankenhauses auf regionaler Ebene erhoben, das die gesamte Küstenregion Tansanias versorgt.

Kontakt:

Dr. Herry Mapesi
St. Francis Regional Referral Hospital, SFRH
Klinik für chronische Krankheiten von Ifakara
Off Mlabani Passage
P. O. Box 53
Ifakara
hmapesi@gmail.com

 

Tuberkulose Network
TB NETZWERK

ATSIMO-ANDREFANA REGION, MADAGASKAR – BERLIN

LAMBARÉNÉ, GABUN & COTONOU, BENIN – TÜBINGEN

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