NZÉRÉKORÉ, GUINEA – TÜBINGEN

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PARTNERSCHAFTEN

PARTNERSCHAFT ZWISCHEN:

DIFÄM Deutsches Institut für Ärztliche Mission Tübingen / Deutschland

&

Nichtregierungsorganisation TINKISSO in Conakry / Guinea

Kapazitätsentwicklung für medizinisches Fachpersonal in ländlichen Gebieten durch e-Learning

Qualitätsmanagement und kontinuierliche Qualitätsverbesserung wurden zunächst im industriellen Bereich entwickelt und später für den Gesundheitssektor adaptiert und eingeführt, insbesondere in Australien, Großbritannien und Japan. Viele Jahre wurden Qualitätsmanagement und -verbesserung in den meisten Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMIC) nicht als wichtig angesehen. Andere Probleme galten als relevanter und wurden daher priorisiert. Dennoch wird die Qualität der Gesundheitsversorgung und der -dienstleistungen zunehmend als eine wichtige Voraussetzung für die Verbesserung der Gesundheitsergebnisse für ein größeres Wohlbefinden und das Überleben der Bevölkerung eines Landes erkannt.

MEHR ÜBER GUINEA

  • In Guinea leben 10,5 Millionen Menschen auf einer Fläche von 245.861 km².
  • Einige der großen Flüsse Westafrikas, z. B. Niger, Gambia und Senegal, entspringen im südöstlichen Hochland Guineas.
  • Der höchste Punkt Guineas ist mit 1.752 m der Mount Nimba. Er ist Teil des Totalreservats Mount Nimba im Dreiländereck Guinea, Liberia und Elfenbeinküste, das 1982 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde.
  • Seit 2000 leidet das Land unter Phasen politischer und sozialer Instabilität, von 2014 bis 2016 belastete der Ebola-Ausbruch das Land zusätzlich; 2.543 Einwohner starben.
  • Die Lebenserwartung bei der Geburt beträgt in Guinea 59 (m) / 60 (w) Jahre.
  • Die Wahrscheinlichkeit, vor dem fünften Lebensjahr zu sterben, lag 2018 bei 101 von 1.000 Geburten.

 

GuineaPoligon

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Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung allein führt nicht zu besseren gesundheitlichen Ergebnissen. Die Qualität der Leistungen muss gleichzeitig verbessert werden. Daher haben viele Regierungen von LMICs Strategien zur Qualitätsverbesserung und zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen eingeführt.

In Guinea hat die Ebola-Epidemie das Gesundheitssystem zusätzlich geschwächt. Um diese Situation zum Besseren zu verändern, hat die Regierung von Guinea eine Strategie zur Qualitätsverbesserung und ein Qualitätsbewertungsinstrument entwickelt, das schrittweise in allen Gesundheitseinrichtungen des Landes, beginnend mit den Distriktkrankenhäusern, eingeführt werden soll. Damit die Leiter der Gesundheitseinrichtungen und das Gesundheitspersonal in der Lage sind, Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung durchzuführen und das Bewertungsinstrument zu nutzen, müssen sie geschult und kontinuierlich unterstützt und überwacht werden.

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Die Regierung hat bereits ein Handbuch für Präsenzschulungen entwickelt und eine Reihe von Ausbildern geschult, um das Programm zum Aufbau von Kapazitäten auf Landesebene einzuführen. Die Durchführung von landesweiten Schulungen für eine große Anzahl von Gesundheitsfachkräften ist jedoch keine leichte Aufgabe, da die Gesundheitsfachkräfte die Einrichtung für mehrere Tage verlassen müssen und sich nicht um die Patient*innen kümmern können. Dies stellt vor allem für ländliche Gesundheitseinrichtungen eine zusätzliche Belastung dar, da ihre Personalressourcen ohnehin begrenzt sind und die abgelegene Lage die Schulungszeit um mehrere Reisetage verlängert. Die Region N’zérékoré, in der das Projekt eingeführt wird, liegt etwa zwei Autotage von der Landeshauptstadt Conakry entfernt und weist landesweit die schlechtesten Gesundheitsindikatoren auf. Da die Region sehr abgelegen ist, ist die Ausbildung des Gesundheitspersonals immer mit mindestens vier zusätzlichen Tagen Abwesenheit aufgrund von An- und Abreise verbunden. Um die notwendige Kapazitätsentwicklung beim Gesundheitspersonal zu unterstützen, haben sich die beiden Partnerorganisationen und das Gesundheitsministerium zusammengeschlossen.

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eHEALTH

Unsere eHealth-Lösung

Um das Gesundheitspersonal in abgelegenen ländlichen Gebieten zu qualifizieren, haben die Projektpartner das Schulungshandbuch der Regierung für die Präsenzschulung in ein Online-Training umgewandelt, das aus 35 bis 40 Sitzungen besteht. Sieben Pilotkrankenhäuser erhalten Unterstützung bei der Einrichtung von E-Learning-Einrichtungen, in denen das Gesundheitspersonal jederzeit auf die für E-Learning-Aktivitäten erforderliche technische Ausstattung zugreifen kann. Zusätzlich zu den Online-Tutoren werden zwei Qualitätsmanager pro Krankenhaus als Präsenztutoren ausgebildet. Sie sind das Herzstück eines Blended-Learning-Ansatzes, bei dem das Gesundheitspersonal einzeln und in Gruppen an Online-Schulungen, aber auch an direkten Diskussionen und Übungseinheiten in seinem Krankenhaus teilnehmen kann.

Dieser Ansatz ermöglicht die Schulung einer größeren Anzahl von Gesundheitsfachkräften in jeder Einrichtung, verstärkt durch die Einrichtung von Ausschüssen für das Qualitätsmanagement. Bereits in der Phase der Kursentwicklung wurde eine Partnerschaft mit einer nationalen Trainingseinrichtung aufgebaut, sodass eine reibungslose Übernahme nach Projektende gewährleistet ist. Dies eröffnet die Möglichkeit, dass das Gesundheitspersonal im ganzen Land nachhaltig von dieser Unterstützung profitieren kann.

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PARTNERSCHAFTEN

GIZ HKP show all partners V2 TH
LOGO Difäm Englisch 2016 rotcyanmit Schriftzug

DIFÄM Deutsches Institut für Ärztliche Mission Tübingen / Deutschland

Das Institut wurde 1906 gegründet und unterstützt karitative Gesundheitseinrichtungen in Afrika und Südostasien. Außerdem ist es eine Lehreinrichtung für Tropenmedizin und Gesundheitssysteme.

Kontakt:

Julia Garz
Deutsches Institut für Ärztliche Mission (Difäm)
Koordinatorin e-health
D-72074 Tübingen
garz@difäm.de

TINKISSO LOGO

Nichtregierungsorganisation TINKISSO Conakry / Guinea

Unterstützt 60 Projekte und entwickelt innovative Ansätze für die am meisten benachteiligten Menschen.

Kontakt:

Aboubacar Camara
TINKISSO
Geschäftsführer
BP 2045 Conakry
abscamara1982@gmail.com

WEITERE INFORMATIONEN

ABOUT

DIFÄM Deutsches Institut für Ärztliche Mission Tübingen / Deutschland

Das Institut wurde 1906 gegründet und unterstützt karitative Gesundheitseinrichtungen in Afrika und Südostasien. Außerdem ist es eine Lehreinrichtung für Tropenmedizin und Gesundheitssysteme.

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Julia Garz
Deutsches Institut für Ärztliche Mission (Difäm)
Koordinatorin e-health
D-72074 Tübingen
garz@difäm.de

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Nichtregierungsorganisation TINKISSO Conakry / Guinea

Unterstützt 60 Projekte und entwickelt innovative Ansätze für die am meisten benachteiligten Menschen.

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Aboubacar Camara
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Geschäftsführer
BP 2045 Conakry
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