A PUBLIC-PRIVATE PARTNERSHIP

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PARTNERSCHAFTEN

PARTNERSCHAFT ZWISCHEN:

Charité – Universitätsmedizin Berlin / Deutschland

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Hôpital Gabriel Touré, Université de Sciences des Techniques et des Technologies de Bamako / Mali

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Centre hospitalo-universitaire de Université des Hassan II Casablanca / Marokko

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Siemens Healthineers / Marokko

i-STARC: Ein Nord-Süd-Projekt zum Aufbau von Kapazitäten zur besseren Versorgung von gynäkologischen Krebserkrankungen unter Verwendung digitaler Plattformen

Veränderung im Gesundheitswesen schaffen

Das Programm „Hochschul- und Krankenhauspartnerschaften in Afrika“ (HKP) unterstützt Partnerschaften zwischen Universitätskliniken in Deutschland und in Afrika südlich der Sahara. Die Hauptbemühungen konzentrieren sich auf die Stärkung der Kapazitäten, den Erfahrungsaustausch und den Wissensaustausch durch fachlichen Dialog, Wiederholungsbesuche und Schulungen.

Der Unterschied und Vorteil gegenüber anderen internationalen Kooperationsinitiativen ist die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften in den Partnerländern, wodurch ein hohes Maß an Vertrauen und Akzeptanz aufgebaut wird. Das Problem wird gemeinsam identifiziert, die Aktivitäten gemeinsam entwickelt und immer im Einklang mit den nationalen Strategien.

MEHR ÜBER MALI

  • Mit 1,24 Millionen km2 ist Mali eines der größten Länder Westafrikas. Rund 19 Millionen Menschen leben in diesem Binnenland.
  • Historisch gesehen war Mali das Epizentrum der verschiedenen Reiche der Nigerschleife, der Reiche von Ghana, Mali und Songhai. Seine Städte Djenné und Timbuktu sind die ältesten in Westafrika.
  • Seit 2012 ist das Land mit anhaltenden politischen und militärischen Krisen konfrontiert, die das Gesundheitssystem und die sozioökonomische Entwicklung geschwächt haben.
  • Die Lebenserwartung bei der Geburt lag in Mali 2016 bei 57,5 (m) / 58,4 (w) Jahren.
  • Die Wahrscheinlichkeit, vor dem fünften Lebensjahr zu sterben, lag 2019 bei 94 pro 1.000 Geburten.
  • Die Müttersterblichkeitsrate pro 100.000 Lebendgeburten lag 2017 bei 562.

 Mali

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Neben den Medizinern sind auch IT-Experten in die Partnerschaften eingebunden, um IT-Lösungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung zu diskutieren und zu finden.

HKP unterstützt auch öffentlich-private Kooperationen: Diese Partnerschaften werden sowohl durch finanzielle Mittel als auch durch technisches Know-how von der GIZ und von Unternehmen der Privatwirtschaft unterstützt. Es ist eine Win-Win-Win-Situation für die Partnerschaften, die GIZ und die Unternehmen: Die Partnerschaften profitieren von der Unterstützung sowohl durch eine Entwicklungsagentur als auch durch ein Unternehmen mit führender technischer Kompetenz; die GIZ hebelt private Mittel durch öffentliche Gelder, und die Unternehmen erweitern ihre Präsenz im afrikanischen Gesundheitsmarkt. Die GIZ als Durchführungsorganisation des Programms im Auftrag des BMZ führt bei ihren privatwirtschaftlichen Partnern eine strenge Ethik- und Transparenzprüfung durch, die sicherstellt, dass das Unternehmen unter Einhaltung höchster Standards arbeitet und das Projekt den Wettbewerb, die Qualität und die Nachhaltigkeit des Marktes berücksichtigt.

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Qualitätsverbesserung der Krebsversorgung in Mali

Die globale Gesundheitsgemeinschaft hat erkannt, dass das Empowerment von Frauen eine Schlüsselrolle für das Gesundheitsverhalten und das Erreichen von Wohlbefinden spielt. Derzeit stellen die Auswirkungen von gynäkologischen Krebserkrankungen auf die Morbidität und Mortalität in der Region südlich der Sahara und Nordafrika ein großes globales Gesundheitsproblem dar. Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens wie die Etablierung von Krebsvorsorgeprogrammen, Behandlungsleitlinien und Nachsorgeroutine sind zwar international verfügbar, aber nicht standardisiert und lokal oder regional angepasst.

Gebärmutterhalskrebs ist in Mali die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, mit einer altersstandardisierten Inzidenzrate von 24,4 pro 100.000 Frauen, und die zweithäufigste weibliche Krebserkrankung bei Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren. Jährlich werden in Mali etwa 2.206 neue Fälle von Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert und registriert, hauptsächlich in einem späten Stadium, wenn die Behandlung schwierig und die Überlebensrate niedrig ist. Dies ist auf Lücken im Gesundheitssystem bei Prävention, Früherkennung und Behandlung zurückzuführen. Dies gilt auch für Eierstockkrebs und andere gynäkologische Krebserkrankungen. Der fehlende Zugang zu aktuellem Wissen im Krebsmanagement für das medizinische Personal ist eines der größten Probleme für eine qualitativ hochwertige Krebsversorgung in vielen Ländern südlich der Sahara.

Die iSTARC-Partnerschaft (Digitally Supported Trans-African Quality Assurance and Capacity Building) konzentriert sich auf den Aufbau von Kapazitäten und die Schulung für Prävention, Früherkennung und Behandlungsleitlinien, angepasst an die vorhandenen nationalen Ressourcen und Gesundheitssysteme, im Bereich von gynäkologischen Krebserkrankungen, insbesondere Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs. Das Projekt baut auf einer bereits gut etablierten Partnerschaft zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Centre hospitalo-universitaire de Université des Hassan II Casablanca, Marokko, auf und integriert einen ersten Partner aus dem subsaharischen Afrika, aus Bamako, Mali.

Das Projekt richtet sich an das gesamte klinische Personal, das auf den verschiedenen Ebenen der Patientenversorgung tätig ist: Pflegepersonal und Ärzt*innen, die Vorsorgeuntersuchungen vornehmen und über die Behandlung entscheiden und sie umsetzen, sowie Laborpersonal und Wissenschaftler*innen, die Tests und klinische Studien durchführen. Das iSTARC-Projekt vermittelt und tauscht sich zu wichtigem medizinischen Wissen aus, indem es digitale Werkzeuge für Tumorboards und Webinare einsetzt und die Fortbildung und Vernetzung durch jährliche Sommerschulen fördert.

Marokko und Berlin unterstützen die Partnerschaft mittels externer Expert*innen für Webinare und durch die Teilnahme an den Tumorboards und Sommerschulen.

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eHEALTH

Eine Public-private-Partnership:
Die eHealth-Lösung in Zusammenarbeit mit Siemens Healthineers

Die GIZ hat sich mit Siemens Healthineers, Marokko, zusammengetan. Das Unternehmen finanziert dieses Partnerschaftsprojekt mit, um technologische Innovationen in der Krebsdiagnostik und -schulung für medizinisches Fachpersonal in Mali zugänglich zu machen und um das Wissen rund um die Krebsversorgung zu verbessern. Siemens’ Beitrag umfasst eine angepasste IT-Software für Tumorboards und Webinare. Mit diesem Tool tauschen sich die Mediziner*innen in Mali regelmäßig mit ihren marokkanischen und deutschen Kolleg*innen aus und können anhand konkreter Fälle geeignete Behandlungen diskutieren. Darüber hinaus wird Siemens Healthcare SARL eine Trainingsplattform einrichten, um die kontinuierliche Weiterbildung und die Kapazitäten der malischen Expert*innen zu unterstützen.

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ALLE
KOLLABORATIONEN

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Charité – Universitätsmedizin Berlin / Germany

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist eine der größten Universitätskliniken Europas. Sie repräsentiert die medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin. Klinische Versorgung, Forschung und Lehre werden von Ärzt*innen und Forscher*innen auf höchstem internationalen Niveau geleistet. Die Charité steht für eine moderne medizinische Ausbildung in Deutschland mit hohem wissenschaftlichen Anspruch und der Verbindung von Fürsorge, Verantwortung, Respekt und Unternehmertum in der Universitätsmedizin. Die Charité ist stolz darauf, mehr als die Hälfte aller deutschen Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin hervorgebracht zu haben, darunter Emil von Behring, Robert Koch und Paul Ehrlich.

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Kontakt:

Dr. med. Sara Nasser MRCOG
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charité Comprehensive Cancer Centre
Klinik für Gynäkologie
Augustenburgerplatz 1
13353 Berlin
sara.nasser@charite.de

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The University of Sciences, Technics and Technologies / Mali

Die Université de Bamako hat die einzige öffentliche Fakultät für Medizin und Zahnmedizin in Mali mit 8.000 Medizinstudent*innen. Die Universität bietet 29 Bachelor-Studiengänge an, darunter Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Gesamtzahl der eingeschriebenen Student*innen beträgt etwa 500.

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Kontakt:

Prof. Ibrahima Teguété
Hôpital Gabriel Touré
Centre Commercial Rue Van Vollenhoven 267
Bamako
Mali
tegueteibra@hotmail.com
T: +223 66 76 25 22

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Université Hassan II Casablanca, Marokko

Gegründet im Jahr 1975 ist die Université Hassan II Casablanca (UH2C) eine öffentliche Universität, die nach der Fusion zweier Universitäten seit dem 1. September 2014 die drittgrößte Universität Marokkos ist. Es gibt insgesamt über 24.000 nationale und internationale Student*innen. An den Fakultäten sind über 1.100 Lehrkräfte und Professor*innen festangestellt.

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Kontakt:

Prof. Mohammed Elkarroumi
Centre hospitalo-universitaire Ibn Rochd
Universitätsklinikum Ibn Rochd
Rue Tarik Ibnou Ziad
9BP 9167, Casablanca
Marokko
elkarroumi7@hotmail.com

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Siemens Healthineers / Marokko

Siemens Healthineers unterstützt Gesundheitsdienstleister weltweit dabei, mehr zu erreichen: bei dem Ausbau der Präzisionsmedizin, der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Patientenerfahrung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Schätzungsweise fünf Millionen Patient*innen weltweit profitieren täglich von den innovativen Technologien und Dienstleistungen des Unternehmens in den Bereichen diagnostische und therapeutische Bildgebung, Labordiagnostik und molekulare Medizin sowie digitale Gesundheit und Services für Unternehmen. Siemens Healthineers ist ein führendes Medizintechnikunternehmen mit über 120 Jahren Erfahrung, 18.500 Patenten weltweit und mit über 50.000 Mitarbeiter*innen in mehr als 70 Ländern.

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Kontakt:

Az-zoubayr El Ouarid
Siemens Healthineers Marokko
T: +212 (0) 661 913 887
az-zoubayr.elouarid@siemens-healthineers.com

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