ADDIS ABEBA, ÄTHIOPIEN – HALLE
ADDIS ABABA, ETHIOPIA – HALLE

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PARTNERSCHAFTEN

PARTNERSCHAFT ZWISCHEN:

Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg (MLU)
Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie sowie Institut für medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik / Deutschland

&

Addis Abeba University School of Public Health / Äthiopien

PARTNERSCHAFTEN

PARTNERSCHAFT ZWISCHEN:

Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg (MLU)
Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie sowie Institut für medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik / Deutschland

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Addis Abeba University School of Public Health / Äthiopien

Chronische Krankheiten in Äthiopien

Die globale Belastung und Bedrohung durch nichtübertragbare Krankheiten (NCDs) stellt ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit dar und schwächt die soziale und wirtschaftliche Entwicklung weltweit. NCDs sind mit jährlich 41 Millionen Todesfällen weltweit die Haupttodesursache unter der erwachsenen Bevölkerung. 85 % dieser Todesfälle entfallen aufgrund eines veränderten Lebensstils und der Zunahme von Risikofaktoren auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMIC). Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind für die meisten NCD-Todesfälle verantwortlich (17,9 Millionen), gefolgt von Krebserkrankungen (9 Millionen), Atemwegserkrankungen (3,9 Millionen) und Diabetes (1,6 Millionen). Die Gesundheitssysteme der LMIC sind auf den Umgang mit NCDs, zusätzlich zur Versorgung von weitverbreiteten Infektionskrankheiten, nur unzureichend vorbereitet.

MEHR ÜBER ÄTHIOPIEN

  • Äthiopien ist das älteste unabhängige Land und mit 114,7 Millionen Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Land Afrikas. Außerdem ist es das bevölkerungsreichste Binnenland der Welt. Abgesehen von einer fünfjährigen Besatzung durch Mussolinis Italien wurde Äthiopien nie kolonialisiert.
  • 2018 startete Premierminister Abiy Ahmed eine Kampagne zur politischen Liberalisierung seines Landes und versuchte, die Streitigkeiten mit Äthiopiens Nachbarn, insbesondere Eritrea, zu beenden. Das Parlament wählte Sahle-Work Zewde im Oktober 2018 zur ersten weiblichen Präsidentin Äthiopiens.
  • Die Lebenserwartung bei der Geburt liegt in Äthiopien bei 63 (m) bzw. 67 (w) Jahren.
  • Die Wahrscheinlichkeit, vor dem fünften Lebensjahr zu sterben, liegt bei 55,2 von 1.000 Geburten.

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Wie auch in anderen LMICs in Subsahara-Afrika sind NCDs in Äthiopien zu einem großen Problem für die öffentliche Gesundheit geworden und machen derzeit schätzungsweise 34 % aller Todesfälle aus. Routinemäßige Vorsorgeuntersuchungen und eine frühzeitige Erkennung würden Erkrankungen wie Herzversagen, Schlaganfall oder chronische Nierenerkrankungen, um nur einige zu nennen, und die Sterberate deutlich reduzieren.

Allerdings sind die meisten Menschen und Gesundheitsfachleute in Äthiopien nicht gut über die Möglichkeiten und Vorteile der Früherkennung und Prävention von NCDs informiert. Neben der Messung von Blutdruck und Blutzucker sind komplexere Tests notwendig, um diese Krankheiten zu erkennen. Solche Tests sind nur in zentralen Krankenhäusern verfügbar, die für die Landbevölkerung schwer zu erreichen sind. Daher wäre es sehr wichtig, ländliche Gesundheitseinrichtungen mit zentral gelegenen Krankenhäusern, die fortschrittliche Testmöglichkeiten anbieten, zu verbinden und die Kommunikation zwischen ihnen zu erleichtern.

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Die äthiopische Regierung hat das Problem erkannt, die NCDs für die Gesundheit der Bevölkerung darstellen. Insbesondere was Gebärmutterhalskrebs für die Gesundheit von Frauen bedeutet, da er unter allen Krebsarten zu den häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität in Äthiopien gehört. In Übereinstimmung mit dem Aktionsplan der WHO zur Prävention und Kontrolle von NCDs 2013–2020 hat sie einen Nationalen Strategischen Aktionsplan zur Prävention und Kontrolle von NCDs (NSAP) sowie eine Nationale Richtlinie zur Prävention und Kontrolle von Gebärmutterhalskrebs in Äthiopien formuliert, die auf der Strategie der WHO zur Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs beruht.

Auf der Grundlage dieses nationalen und internationalen Engagements haben sich die deutschen und äthiopischen Universitäten zusammengeschlossen, um dieses wichtige Problem der öffentlichen Gesundheit anzugehen. In ausgewählten Einrichtungen werden Gesundheitsfachkräfte – darunter mehrheitlich Frauen – geschult, um umfassende Vorsorgeuntersuchungen auf Bluthochdruck, erhöhten Blutzucker sowie Gebärmutterhals- und Brustkrebs anbieten zu können.

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eHEALTH

Unsere eHealth-Lösung

Ein wichtiges Hindernis, das identifiziert wurde, ist die unzureichende Kommunikation zwischen der Gesundheitseinrichtung, die eine Probe einsendet, und dem Zentrallabor, das die Probe für das Gebärmutterhalskrebs-Screening erhält. Die Probe und die dazugehörigen Informationen brauchen zu lange, um das Labor zu erreichen, oder kommen dort gar nicht erst an. Das Gesundheitspersonal, das die Testergebnisse für die Behandlung der Patientinnen benötigt, wartet oft vergeblich. Um diese Situation zu verbessern, haben sich die Partner für eine innovative Lösung entschieden und ein IT-Unternehmen mit der Entwicklung eines webbasierten Kommunikationssystems beauftragt, das das zentrale Labor und die peripheren Gesundheitseinrichtungen miteinander verbindet.

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Martin-Luther-Universität (MLU), Institut für medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik / Deutschland

Die MLU ist die einzige deutsche Universität, die über ein breites Spektrum an Gesundheitswissenschaften verfügt, die im Profilzentrum Gesundheitswissenschaften zusammengefasst sind. Die Kerngruppe, die mit Äthiopien kooperiert, ist die Global Health AG. Diese Arbeitsgruppe verknüpft internationale Forschung und Kapazitätsaufbau, einschließlich molekularer Laborarbeit, mit moderner klinischer Medizin und Gesundheitsdienstleistungen.

Kontakt:

PD Dr. Eva Kantelhardt
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik
Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie
Global Health AG
Magdeburger Straße 8
06097 Halle
eva.kantelhardt@uk-halle.de

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Addis Abeba University (AAU) – School of Public Health (SPH)/ Äthiopien

Die AAU ist die älteste und größte höhere Bildungs- und Forschungseinrichtung in Äthiopien. Seit ihrer Gründung ist die Universität das führende Zentrum für Lehre, Studium, Forschung und gemeinnützige Arbeit. Das College of Health Sciences (CHS) setzt sich intensiv dafür ein, hochwirksame Forschungs- und Umsetzungsprojekte durchzuführen, die helfen, die gesundheitlichen Probleme des Landes zu lindern. Die School of Public Health mit ihren über 50 wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Partner des äthiopischen Gesundheitsministeriums (MoH).

Kontakt:

Adamu Addissie MD PhD
Addis Abeba University
Professor, School of Public Health, Vorsitzender Ethikkommission
Main Campus at Sedist Kilo
P.O.Box 366 Code 1029
Addis Ababa
adamuaddissie@gmail.com

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Die MLU ist die einzige deutsche Universität, die über ein breites Spektrum an Gesundheitswissenschaften verfügt, die im Profilzentrum Gesundheitswissenschaften zusammengefasst sind. Die Kerngruppe, die mit Äthiopien kooperiert, ist die Global Health AG. Diese Arbeitsgruppe verknüpft internationale Forschung und Kapazitätsaufbau, einschließlich molekularer Laborarbeit, mit moderner klinischer Medizin und Gesundheitsdienstleistungen.

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Die AAU ist die älteste und größte höhere Bildungs- und Forschungseinrichtung in Äthiopien. Seit ihrer Gründung ist die Universität das führende Zentrum für Lehre, Studium, Forschung und gemeinnützige Arbeit. Das College of Health Sciences (CHS) setzt sich intensiv dafür ein, hochwirksame Forschungs- und Umsetzungsprojekte durchzuführen, die helfen, die gesundheitlichen Probleme des Landes zu lindern. Die School of Public Health mit ihren über 50 wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Partner des äthiopischen Gesundheitsministeriums (MoH).

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Adamu Addissie MD PhD
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