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ÜBER HKP

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Das Regionalprogramm Hochschul- und Klinikpartnerschaften in Afrika (HKP) unterstützt die Vernetzung von deutschen und afrikanischen Universitätskliniken

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert das Programm „Hochschul- und Klinikpartnerschaften in Afrika“, das Partnerschaftsprojekte zwischen einigen der renommiertesten Universitätskliniken in Afrika und Deutschland unterstützt. Diese Einrichtungen spielen eine zentrale Rolle bei der Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachkräften sowie bei der Entwicklung und Weitergabe von medizinischem Wissen. Sie tragen zu Innovationen im Gesundheitswesen bei und sind internationale Exzellenzzentren in den Bereichen globale Gesundheit, antimikrobielle Resistenz (AMR), Tuberkulose (TB), gynäkologische Onkologie, Innere Medizin und Mutter-Kind-Gesundheit.

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Eine Aufgabe von HKP ist es, Expert*innen der Partnerinstitutionen einen regelmäßigen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Deutsche Expert*innen besuchen zum Beispiel Universitäts- oder Lehrkrankenhäuser in Afrika, afrikanische Expert*innen besuchen die deutschen Partnereinrichtungen. Bei der täglichen Arbeit begleiten sich die internationalen Kolleg*innen gegenseitig und tauschen ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus. Darüber hinaus optimieren sie gemeinsam die Abläufe in den afrikanischen Krankenhäusern, beschaffen Geräte, aktualisieren Lehrpläne und führen operative Forschung durch. Dieses gemeinsame Lernen fördert und stärkt langfristige Partnerschaften, die auch über das Projektende hinaus Bestand haben werden.

DAUER:

2019-2021

NACH EINEM JAHR DER VORBEREITUNG UND VERMITTLUNG HABEN DIE 13 PARTNERSCHAFTEN IHRE
PROJEKTE IM JANUAR 2020 GESTARTET.

DAUER:

2019-2021

NACH EINEM JAHR DER VORBEREITUNG
UND VERMITTLUNG HABEN DIE
13 PARTNERSCHAFTEN IHRE
PROJEKTE IM JANUAR 2020 GESTARTET.

Afrikanische und deutsche Partnerinstitutionen stehen vor ähnlichen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der globalen Gesundheit. Deshalb fördert HKP persönliche Partnerschaften zwischen internationalen Kolleg*innen, um grenzüberschreitend an innovativen Lösungen zu arbeiten. In der aktuellen Phase (2019 bis 2021) unterstützt HKP zum Beispiel den Aufbau von Netzwerken, die sich auf AMR, TB und Gebärmutterhalskrebs konzentrieren. 

Digitale Lösungen tragen zu einer effektiveren und effizienteren Gesundheitsversorgung in Afrika bei 

Mit dem Potenzial, medizinische Ressourcen an Orte zu bringen, an denen sie sonst nur schwer zu bekommen sind, können digitale Innovationen dazu beitragen, kritische Lücken im Gesundheitswesen zu schließen. Speziell in Afrika können digitale Lösungen dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung dort zu verbessern, wo es an medizinischem Personal und Infrastruktur mangelt – insbesondere, wenn die Krankheitslast steigt. Zusätzlich zu den seit Langem bestehenden Bedrohungen durch Infektionskrankheiten und Mutter-Kind-Sterblichkeit sieht sich der Kontinent mit einem Anstieg chronischer Krankheiten und globaler Gesundheitsrisiken wie AMR und Pandemien konfrontiert. Digitale Lösungen können die Gesundheitsversorgung– von der Prävention bis zur Diagnose – unterstützen und die Überwachung der Therapietreue sowie den Aufbau von Überwachungssystemen fördern.

Aus diesem Grund unterstützt das BMZ das Regionalprogramm HKP seit 2019 mit Mitteln aus der Initiative „Digitales Afrika“. Alle Partnerschaften entwickeln und implementieren im Rahmen ihrer Projekte digitale Lösungen, z. B. zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Laboren, medizinischem Personal und Patient*innen. Laborergebnisse, die bisher auf Papier erfasst wurden und oft verloren gingen, bevor sie das Personal oder die Patient*innen erreichten, sollen digital erfasst und weitergeleitet werden. Außerdem erhalten Menschen in abgelegenen ländlichen Gebieten so Zugang zu Diagnostik und kontinuierlicher Behandlung. Dank E-Learning können große Gruppen von Gesundheitsmitarbeiter*innen regelmäßig geschult und weitergebildet werden, auch in abgelegenen Gesundheitseinrichtungen. Um die beste digitale Lösung für den lokalen Kontext zu entwickeln und im Klinikalltag umzusetzen, arbeiten Universitätskliniken mit IT-Unternehmen aus Afrika, Asien und Deutschland zusammen. Die Nachhaltigkeit der Innovationen und die Interoperabilität mit bestehenden digitalen Systemen werden durch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gesundheitsministerien unter Berücksichtigung der nationalen eHealth-Strategien unterstützt.

Einbindung der Privatwirtschaft in die Partnerschaften

HKP unterstützt auch Kooperationen zwischen Partnern der öffentlichen Hand und der Wirtschaft. Einige der Partnerschaften zwischen Universitätskliniken werden mit finanziellen Mitteln und technischer Expertise zusätzlich von Unternehmen aus der Privatwirtschaft unterstützt. Es ist eine Win-win-win-Situation für die Partnerschaften, die GIZ und die Unternehmen: Die Partnerschaften profitieren von der Unterstützung sowohl durch eine Entwicklungsagentur als auch durch ein Unternehmen mit führender technischer Kompetenz; die GIZ verstärkt die öffentlichen Gelder des BMZ mit privaten Mitteln und die Unternehmen erweitern ihre Präsenz im afrikanischen Gesundheitsmarkt. Die GIZ als die Organisation, die dieses Programm im Auftrag des BMZ durchführt, nimmt strenge Ethik- und Transparenzprüfungen ihrer privatwirtschaftlichen Partner vor und stellt sicher, dass das Unternehmen unter Einhaltung höchster Standards arbeitet und dass das Projekt den Wettbewerb, die Qualität und die Nachhaltigkeit des Markts respektiert.

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Frauen im digitalen Gesundheitswesen

Unter dem medizinischen Personal gibt es verhältnismäßig mehr Frauen als Männer. Die Mehrheit der Führungspositionen in den Bereichen Global Health und Forschung sind jedoch von Männern besetzt. Deutschland und Afrika sind da keine Ausnahme. Auch in der IT sind Frauen unterrepräsentiert und daher seltener an der Entwicklung und Umsetzung innovativer digitaler Lösungen im Gesundheitssektor beteiligt.

Um diese Situation auszugleichen, sind die HKP-Partnerschaften stark auf Folgendes ausgerichtet:

Pfeil rechts dunkelblau MINDESTENS 50 % DER SCHULUNGSTEILNEHMER SOLLTEN FRAUEN SEIN, 

 

Pfeil rechts dunkelblau DOKTORANDINNEN ERHALTEN IM RAHMEN DER PROJEKTE EINE BESONDERE FÖRDERUNG, 

 

Pfeil rechts dunkelblau FRAUEN ÜBERNEHMEN DIE LEITUNG UND VERANTWORTUNG FÜR DIE PROJEKTE IN DEUTSCHLAND UND AFRIKA

Mindestens

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DER AN DEN SCHULUNGEN TEILNEHMENDEN PERSONEN SOLLTEN FRAUEN SEIN

Darüber hinaus wurden neue Möglichkeiten für afrikanische Frauen durch die Zusammenarbeit mit dem EU-finanzierten Projekt „Empowering Women in Health Innovation (WE Health)“ eröffnet, das darauf abzielt, Frauen an digitalen Innovationen im Gesundheitsbereich zu beteiligen und ihre unternehmerischen Aktivitäten zu fördern.

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HKP ist Mitglied der ESTHER-Allianz

Das BMZ kofinanziert die ESTHER Alliance, ein Netzwerk von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, die institutionelle Gesundheitspartnerschaften unterstützen und umsetzen. Die Allianz bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen zu internationalen Partnerschaften. HKP hat seit 2019 den Vorsitz der ESTHER Alliance inne.

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